{"id":576,"date":"2018-11-22T17:18:26","date_gmt":"2018-11-22T17:18:26","guid":{"rendered":"http:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/?p=576"},"modified":"2026-03-04T15:47:31","modified_gmt":"2026-03-04T15:47:31","slug":"gudrun-ostermuth","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/?p=576","title":{"rendered":"Gudrun Ostermuth"},"content":{"rendered":"<p>Sie wurde am 4. Juli 1919 in Deutschneudorf, als Tochter des Pfarrers Friedrich Ostermuth und seiner Ehefrau Marianne. Sie besuchte ab 1925 die Schule in Chemnitz und schlie\u00dflich ab 1934 das Leipziger K\u00f6nig-Albert-Gymnasium.\u00a0 Nach dem Abitur 1938 trat sie\u00a0 in den weiblichen Arbeitsdienst ein, woran sich ein Studium der Geschichte und Geographie an der Universit\u00e4t Leipzig anschloss. Wegen der wirtschaftlich schwierigen Nachkriegsverh\u00e4ltnisse musste sie ihr Studium abbrechen und arbeitete als Haushilfe.<\/p>\n<p>Sie nahm Kontakte zu Westberliner Jugendorganisationen auf und wurde nach ihrer R\u00fcckkehr vom Evangelischen Kirchentag in Berlin (1951) in Glauchau\u00a0 verhaftet. Im Februar 1952 wurde sie gemeinsam mit 11 weiteren Angeklagten vom Obersten Gericht der DDR in Berlin wegen Mitgliedschaft in einer Widerstandsgruppe zu 15 Jahren Haft verurteilt. Nach 8 Jahren Haft in Halle, Zwickau und Hoheneck wurde sie im Sommer 1960 entlassen und floh in die Bundesrepublik Deutschland. Dort beendete sie ihr Studium und arbeitete als Lehrerin. Am 28.4.1980 ist sie in G\u00fcnzburg (bei Ulm) verstorben.<\/p>\n<p>Bild oben: Gudrun Ostermuth mit Friedrich Ostermuth, Leipzig 1960.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie wurde am 4. Juli 1919 in Deutschneudorf, als Tochter des Pfarrers Friedrich Ostermuth und seiner Ehefrau Marianne. Sie besuchte ab 1925 die Schule in Chemnitz und schlie\u00dflich ab 1934 das Leipziger K\u00f6nig-Albert-Gymnasium.\u00a0 Nach dem Abitur 1938 trat sie\u00a0 in den weiblichen Arbeitsdienst ein, woran sich ein Studium der Geschichte und Geographie an der Universit\u00e4tContinue reading &rarr;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[30,40],"tags":[56,52,57],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/576"}],"collection":[{"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=576"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/576\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":632,"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/576\/revisions\/632"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=576"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=576"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=576"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}