{"id":312,"date":"2018-09-19T18:31:42","date_gmt":"2018-09-19T18:31:42","guid":{"rendered":"http:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/?p=312"},"modified":"2018-11-22T12:44:42","modified_gmt":"2018-11-22T12:44:42","slug":"ulrich-kilger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/?p=312","title":{"rendered":"Ulrich Kilger"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/ehrenbuch.geschichte.uni-leipzig.de\/view.php?s=49\"><strong>Ulrich Kilger<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Am 25. Oktober 1931 als letztes Kind des Buchh\u00e4ndlers Eduard Kilger und seiner Ehefrau Katharina, geb. Schubert in Meuselwitz (Th\u00fcr.) geboren. Von Ostern 1938 an besuchte ich zun\u00e4chst die Knabenschule in meinem Heimatort. Im August 1942 kam ich an das Friedrichs-Gymnasium in Altenburg (Th\u00fcr.), das ich bis einschlie\u00dflich Untersekunda besuchte. Im Sommer 1948 wechselte ich an die Oberschule Meuselwitz, wo ich am 23. Juni 1950 das Abitur ablegte.<\/p>\n<p>Zum Wintersemester 1950 wurde ich an der P\u00e4dagogischen Fakult\u00e4t (Fachrichtung Mathematik\/Physik) der Universit\u00e4t Leipzig zum Studium zugelassen. Vor Abschluss des 4. Semesters wurde ich verhaftet und mit sechs anderen \u201eAngeklagten\u201c in Potsdam von einem sowjetischen Milit\u00e4rgericht wegen eines angeblichen \u201eAufstandes gegen die Rote Armee\u201c zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt, im September 1952 wurde ich in die Sowjetunion deportiert und landete nach langen Transporten in einem sibirischen Waldlager zwischen Taischet und Bratsk. Nach dem 17. Juni 1953 gelangte ich nach Ostpreu\u00dfen, von wo ich Ende Dezember nach Borna entlassen wurde.<\/p>\n<p>Nach einigen Monaten als Hilfsarbeiter in einer M\u00f6belfabrik in Bad Lausick wechselte ich am 2. Januar 1955 in die Bundesrepublik Deutschland. Einige Monate arbeitete ich als freier Helfer in Bethel.<\/p>\n<p>Im April 1955 ging ich als Internatserzieher an das Zinzendorf-Gymnasium in K\u00f6nigsfeld im Schwarzwald, wo ich auch das gro\u00dfe Latinum und Graecum nachholte. Zum Sommersemester 1958 begann ich in Bethel das Studium der Theologie, das ich in T\u00fcbingen und M\u00fcnster fortsetzte. Im Mai 1963 trat ich das Vikariat in Wadersloh (Krs. Beckum) an. Nach Besuch des Predigerseminars Dortmund legte ich das 2. Theologische Examen im Oktober 1964 wiederum in Bielefeld ab.<\/p>\n<p>Nach einem kurzen Aufenthalt in Minden arbeitete ich 3 Jahre am Landeskirchenamt in Bielefeld. Im November 1968 wurde ich an die Jakobikirchengemeinde Herford entsandt, wo ich zum Pfarrer gew\u00e4hlt und am 31.August 1969 ordiniert und eingef\u00fchrt wurde. Am 1. Juli 1994 trat ich in den Ruhestand und siedelte mit meiner Frau nach Bonn \u00fcber.<\/p>\n<h1><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ulrich Kilger Am 25. Oktober 1931 als letztes Kind des Buchh\u00e4ndlers Eduard Kilger und seiner Ehefrau Katharina, geb. Schubert in Meuselwitz (Th\u00fcr.) geboren. Von Ostern 1938 an besuchte ich zun\u00e4chst die Knabenschule in meinem Heimatort. Im August 1942 kam ich an das Friedrichs-Gymnasium in Altenburg (Th\u00fcr.), das ich bis einschlie\u00dflich Untersekunda besuchte. Im Sommer 1948Continue reading &rarr;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":549,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[30,32],"tags":[37,33],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/312"}],"collection":[{"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=312"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/312\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":547,"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/312\/revisions\/547"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/549"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=312"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=312"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/quellen.geschichte.uni-leipzig.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=312"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}